Hollywoods Trendsetzer

Neue Filme aus der Hollywood-Maschinerie werden immer sehnsüchtig erwartet. Manche davon ähneln einem Überraschungsei, andere hingegen versprechen gleich von vornherein, ein Kassenschlager zu werden.

Namhafte Produzenten

Quentin Tarantino, Jerry Bruckheimer und James Cameron sind nur einige der Garanten für erfolgsversprechende Produktionen. Ihr Geheimnis liegt neben einem umfassenden Wissen über Filme und deren Machart wohl auch darin, im richtigen Moment den Nerv der Zeit zu treffen. Bislang wurden die hohen Erwartungen, die das Publikum stellt, auch immer erfüllt. Diese große internationale Akzeptanz lässt es zu, dass Produzenten ganz eigene Marotten zum Vorschein kommen lassen können, ohne dass es in der Öffentlichkeit aneckt; durch diesem Status kann man auch nur mit T-Shirts bekleidet den roten Teppich betreten, ohne dass sich jemand wundert.

 

Weitere Größen der Traumfabrik

Filme produzieren ist eine Kunst für sich. Im Entstehungsprozess eines Blockbusters liegt hier aber nur ungefähr ein Drittel der Zuständigkeiten, der andere Teil wird getragen durch den Regisseur und natürlich eine professionelle Auswahl der Schauspieler. Was wäre Fluch der Karibik ohne Captain Jack Sparrow, verkörpert durch Johnny Depp? Was wären Pulp Fiction und Kill Bill ohne Uma Thurman, Tarantinos 'Muse', seine 'Marlene Dietrich', wie er sie bezeichnet?

Eins der am besten harmonisierenden Pärchen sind wohl eben genannter Johnny Depp und der Regisseur Tim Burton. Beide nicht ganz konform mit der Oberflächlichkeit des Business, beide Individualisten. In Tim Burtons Außenseiterfilmen mimt Johnny Depp eben selbigen, zu nennen wären hier 'Edward mit den Scherenhänden', 'Charlie und die Schokoladenfabrik' und als neuestes und wohl erfolgreichstes Werk 'Alice im Wunderland', um nur einige Filme des Duos zu nennen.

Deutsche Erfolge

In Deutschland gibt es zwei Männer, die die große Last des Regisseurs, Produzenten, Drehbuchschreibers und Schauspielers in einer Person angenommen haben und damit beinahe unschlagbare Umsätze erzielten. Zum einen Michael 'Bully' Herbig, der mit 'Schuh des Manitu', '(T)Raumschiff Surprise' und weiteren Komödien die Kinocharts stürmte; zum anderen Til Schweiger, der vor zwei Jahren mit dem Film 'Keinohrhasen' seinen bislang größten Erfolg verbuchte. Sein Debüt als Produzent leistete er bereits 1996 mit dem Film 'Knockin' on Heaven's Door', in dem er ebenfalls mitspielte.

Internationalitäten

Hier schließt sich der Kreis: In Quentin Tarantinos neuestem Werk 'Inglourious Basterds' spielte auch Til Schweiger mit. Der Film wurde für acht Oscars nominiert, von denen einer an den Schauspieler Christoph Waltz ging. Auch andere hochrangige Auszeichnungen wurden dem Österreicher verliehen, wie ebenso dem Film allgemein. Für Tarantino wurde der Streifen damit zu seinem finanziell erfolgreichstem. Die internationale Zusammenstellung hat sich also durchaus als lohnenswert erwiesen.